Cookie Control

Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können werden cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

skip_navigation

TYPO3 Agentur

Umweltschutz

Schutz der Umwelt und Kreislaufwirtschaft - Teil unserer Geschäftstätigkeit

Verantwortungsvoller Schutz der Umwelt ist ein immanenter Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit und in der Unternehmenspolitik der Mayr-Melnhof Gruppe fest verankert. Wir bekennen uns zu einer effizienten, nachhaltig ressourcenschonenden  Leistungserstellung innerhalb eines Geschäftsmodells, welches auf langfristig attraktive Umsetzung von Kreislaufwirtschaft ausgerichtet ist. Wir erzeugen unsere Kartonprodukte unter Einsatz modernster Technologien aus überwiegend nachwachsenden und wiederverwertbaren Rohstoffen. Aus Karton fertigen wir in hocheffizienten Prozessen Verpackungen für Konsumgüter, die nach Gebrauch wieder nahezu vollständig recycliert werden können. Kartonverpackungen stellen daher neben produkttechnischen und ökonomischen Vorteilen auch in ökologischer Hinsicht eine besonders nachhaltige Verpackungslösung dar.

 

Unsere Ambition - „Best Practice“ allerorts im Konzern

Unserem industriellen Führungsanspruch entsprechend verfolgen wir die Zielsetzung, nachhaltig bestmögliche Standards in sämtlichen Unternehmensbereichen zu etablieren. Dazu setzen wir auf einen herausfordernden Leistungsabgleich zwischen den einzelnen Standorten, welcher darauf ausgerichtet ist, dass „Best Practice“ allerorts im Konzern Platz greifen kann. Durch langjährige Verfolgung dieses Ansatzes verzeichnen wir heute bei vielen  spezifischen Verbräuchen oder Emissionen industrieweit Spitzenwerte. Diese durch kontinuierliche Investitionen in technischen Fortschritt weiter zu verbessern, ist unsere Ambition. 

Konsequent messen und beurteilen wir daher eine Vielzahl ökologisch relevanter Indikatoren, um allen Anforderungen zu entsprechen bzw. neue Optimierungspotentiale für unsere Produkte und Prozesse zu nutzen. Dabei verfolgen wir einen holistischen Ansatz, der auch die der Produktion vor- und nachgelagerten Bereiche umfasst wie Produktdesign, Einkauf, Logistik sowie den Verbrauch beim Konsumenten und Wiederverwertbarkeit.

 

Systematischer Optimierungsprozess

Zertifizierte Managementsysteme begleiten seit vielen Jahren systematisch den kontinuierlichen  Optimierungsprozess im Konzern. Der Fokus liegt dabei auf dem Qualitäts-, Umwelt-, Energie- und Hygienemanagement gemäß ISO 9001, ISO 14001, EMAS, ISO 50001 und HACCP/EN 15593/BRC-IOP/ISO 22000. Darüber hinaus dokumentiert die Zertifizierung aller Kartonwerke sowie eines Groß-teils der Faltschachtelstandorte nach FSC bzw. PEFC den Faserbezug aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft. Neben Rezertifizierungen wurde in 2016 insbesondere die Zertifizierung nach FSC im Standortverbund von MM Packaging ausgeweitet. 

Best Improver Austria im Carbon Disclosure Project (CDP)

Die international anerkannte NGO, Carbon Disclosure Project (CDP) erhebt jährlich im Namen von Investoren auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. Die MM Gruppe nimmt an diesem Bewertungspro-jekt bereits seit mehreren Jahren teil und konnte sich 2016 durch eine signifikante Verbesserung im Scoring mit dem Award „Best Improver Austria“ profilieren

Reduzierter Carbon Foodprint

Die MM Gruppe hat sich in 2015 an einer Neuevaluierung des Carbon Footprints der europäischen Karton- und Faltschachtelindustrie, welche von Pro Carton durchgeführt wurde, beteiligt. Das Ergebnis zeigt eine neuerliche Reduktion auf 885 kg CO2-Äquivalent pro Tonne Faltschachtel (europäischer Durchschnitt) nach 915 kg bei der letzten Erhebung in 2012. Pro Carton folgt bei der Messung den Anforderungen des Rahmenwerks  von CEPI (Confederation of European Paper Industry). Dieses geht von einem umfassenden Ansatz zur Berechnung des Carbon Footprints aus, welcher bei den Rohstoffen (cradle) beginnt und beim Ausfahrtstor des Faltschachtelproduzenten (gate) endet.

„Carbon Leakage“-Einstufung für MM Karton

Die Mengenzuteilung von CO2-Zertifikaten an die sieben Kartonwerke innerhalb der Europäischen Union erfolgte für die Geschäftsjahre 2013 bis einschließlich 2020 aufgrund des guten Niveaus zu einem großen Teil unentgeltlich. Daher sind bis Ende 2019 ausreichend CO2-Zertifikate für diese Standorte vorhanden. Die Europäische Union verfolgt als politisches Ziel eine Reduktion der CO2-Emissionen im Ausmaß von rund 20 % bis 2020, im Vergleich zum Basisjahr 1990. In diesem Zusammenhang sinken seit 2013die freien CO2-Zuteilungen. Für den Fall, dass sich die „Carbon Leakage“-Einstufung (Risiko der Verlagerung von CO2‑Emissionen) einzelner Sektoren in Zukunft ändern sollte, behält sich die EU eine Revision der freien CO2-Zuteilung vor.

Umweltaspekte MM Karton

Faserstoffe

Faserstoffe sind der wesentlichste Rohstoff in der Kartonerzeugung. Entsprechend arbeiten die MM Karton Werke laufend an Projekten zur Optimierung des Fasereinsatzes und der Fasernutzung. Verbesserungen in der Recyclingfasergewinnung werden insbesondere durch Fortschritt in der Stoffaufbereitung erreicht. Kontinuierliches Monitoring  sichert den optimalen Einsatz in der laufenden Fertigung. Darüber hinaus werden unsere Rezepturen regelmäßig auf Verbesserungsmöglichkeiten im Faserstoffeinsatz geprüft.  MM Karton setzt jährlich mehr als xx Mio. Tonnen Fasern ein.  Rund 80% davon sind Recyclingfaser und 20% Frischfasern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern.

Energie

Unsere Kartonwerke setzen zum Großteil Erdgas als Primärenergie ein. In den von uns betriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen generieren wir  Dampf und Elektrizität für die Kartonproduktion unter Erreichung eines hocheffizienten Wirkungsgrades.
Seit rund zehn Jahren arbeiten wir im Rahmen der Initiative „e.fficiency“ koordiniert über eine zentrale Maßnahmenerfassung inklusive Benchmarkvergleiche  an der Verbesserung der Energieeffizienz pro Tonne Karton. Trotz der bereits bisher erreichten beträchtlichen Reduktion des spezifischen Energieverbrauches, gelingt es uns, weitere Einsparungspotentiale zu nutzen. In 2016 konnte dies insbesondere durch optimierte Fahrweise der Anlagen, effizientere Regelungen sowie Verbesserungen in der Trocknungsleistung und Wärmerückgewinnung erreicht werden.

Wasser

Den spezifischen Wasserverbrauch pro Tonne Karton halten wir durch Kreislaufsysteme niedrig. Optimierungen erreichten wir in 2016 insbesondere durch weitere  Effizienzsteigerungen in der Produktion. Darüber hinaus wurden Systeme der Wasserversorgung und -entsorgung erneuert bzw. modernisiert. 

Abluft

In der Kartonerzeugung entstehen Abluftemissionen insbesondere bei der Energieerzeugung aus der Verbrennung von Erdgas. Die in Form von CO2, NOx und CO auftretenden Emissionen werden laufend gemäß den gesetzlichen Bestimmungen überwacht und eingehalten. Die direkte Abluft der Kartonmaschinen besteht demgegenüber im Wesentlichen aus Wasserdampf.
MM Karton setzt kontinuierlich neue Maßnahmen um die die Abluft-Emissionen nach dem Stand der Technik weiter zu senken. Wesentlicher Schwerpunkt lag 2016 im Bau eines neuen Kraftwerks am österreichischen Kartonstandort Frohnleiten, welches Anfang 2018 in Betrieb gehen soll und zu einer maßgeblichen NOx-Reduktion betragen wird. In gleiche Richtung wirkte ein Kesselumbau in der deutschen Kartonfabrik Neuss.

Abfall

Generell gehen wir bei der Entsorgung von Abfällen nach dem Prinzip „Vermeiden vor Verwerten vor Entsorgen“ vor.  Die Abfallwirtschaft eines jeden Standorts folgt einem Abfallwirtschaftskonzept, welches vom jeweiligen Abfallbeauftragten umgesetzt wird. Die Entsorgung selbst wird durch befugte Abfallsammler, -verwerter und –entsorger durchgeführt. Unsere Zielsetzung, wirtschaftlichen Vorteil und ökologischen Nutzen zu verbinden, kommen wir insbesondere durch laufende Ausschussminimierung nach.

 

Umweltaspekte MM Packaging

Im umweltrelevanten Bereich der Kartonverarbeitung liegt unser Fokus vor allem auf der Vermeidung, Reduktion und Wiederverwertung von Reststoffen. Unsere Programme zur Erhöhung von Produktivität und Materialeffizient haben 2016 in diesem Zusammenhang zu weiteren spürbaren Verbesserungen beigetragen.
Schwerpunkte im Bereich Energie lagen weiter auf der Umrüstung auf LED Beleuchtung, Optimierung der Heizungssysteme sowie der Nutzung von Wärmrückgewinnungsmöglichkeiten. Neuzertifizierungen von Standorten nach FSC, Imprim’Vert und Ecovadis dokumentieren den Fort-schritt im Nachhaltigkeitsmanagement von MM Packaging. Schwerpunkte im Chemikalienmanagement betrafen insbesondere Optimierungen in der Lagerung sowie Präventionsmaßnahmen.
Zur verbesserten Steuerung des Wasserverbrauchs wurde das diesbezügliche Monitoring durch verbreiterten Einsatz von Messsystemen ausgebaut.