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Endgültiges Konzernergebnis 2001
JAHRESERGEBNIS AUF NEUEM HÖCHSTWERT
* Jahresüberschuss stieg um 16,8 % auf 77,9 Mio. EUR * Dividende von 1,65 EUR auf 1,80 EUR pro Aktie erhöht
AUSBLICK
* Gutes Ergebnis im 1. Quartal 2002, jedoch unter Rekordwert des Vorjahres
* Zufriedenstellende Auslastung im Karton- und Faltschachtelbereich für 2. Quartal erwartet
* Expansionskurs wird fortgesetzt
Der Mayr-Melnhof Konzern konnte sich im Geschäftsjahr 2001 vor dem Hintergrund eines deutlich schwächeren wirtschaftlichen Umfeldes und steigender Kartonüberkapazitäten sehr gut behaupten und verzeichnete das bisher beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.
Die Strategie, die Kartonproduktion der Nachfrage anzupassen und die europäischen Kartonpreise bei weitgehend stabilen Rohstoffpreisen zu halten, hat sich erfolgreich erwiesen. Die Packagingdivision verzeichnete aufgrund des Verpackungsschwerpunktes im Bereich konsumnaher Verbrauchsgüter während des Jahres 2001 einen insgesamt stabilen Geschäftsverlauf.
Die konsolidierten Umsatzerlöse des Mayr-Melnhof Konzern beliefen sich im Geschäftsjahr 2001 auf 1.122,9 Mio. EUR (2000: 1.078,3 Mio. EUR). Diese Erhöhung um 4,1 % ist vor allem auf Unternehmenserwerbe und höhere Durchschnittspreise zurückzuführen.
Das betriebliche Ergebnis konnte um 16,0 Mio. EUR (+15,4 %) von 104,2 Mio. EUR auf 120,2 Mio. EUR verbessert werden. Die Kartondivision verzeichnete einen Zuwachs des betrieblichen Ergebnisses um 24,9 % von 72,4 Mio. EUR auf 90,4 Mio. EUR. In der Packagingdivision lag das betriebliche Ergebnis vor allem aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen mit 29,8 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert (2000: 31,8 Mio. EUR). Die Erhöhung der Operating Margin des Konzerns von 9,7 % auf 10,7 % spiegelt die anhaltend gute Ertragslage der Mayr-Melnhof Gruppe wider.
Der Saldo aus Zinsaufwendungen und -erträgen verbesserte sich von -3,4 Mio. EUR auf -1,5 Mio. EUR. Diese Veränderung resultiert primär aus höheren Zinserträgen.
Der Konzern wies für das Geschäftsjahr 2001 Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 44,2 Mio. EUR (2000: 31,0 Mio. EUR) aus. Der effektive Konzernsteuersatz stieg gegenüber dem Vorjahr von 31,3 % auf 35,8 %. Dies ist vor allem auf den weitgehenden Wegfall von steuerfreien Veräußerungen von Grundstücken und Beteiligungen zurückzuführen.
Der konsolidierte Jahresüberschuss konnte um 16,8 % von 66,7 Mio. EUR auf 77,9 Mio. EUR erhöht werden. Infolge des Aktienrückkaufprogramms befand sich im Jahr 2001 ein gewichteter Durchschnitt von 11.700.786 Aktien im Umlauf, woraus sich ein Gewinn je Aktie von 6,66 EUR (2000: 5,56 EUR) errechnet.
Aufgrund der erfreulichen Ergebnisentwicklung wird der Vorstand eine Erhöhung der Dividende von 1,65 EUR auf 1,80 EUR pro Aktie vorschlagen.
AUSBLICK:
Die weiterhin unsichere Entwicklung des konjunkturellen Umfeldes und die entstandenen Überkapazitäten werden den Jahresverlauf 2002 in der europäischen Kartonindustrie erheblich beeinflussen. Aufgrund der zufriedenstellenden Nachfragesituation ist aber auf dem europäischen Faltschachtelmarkt auch in 2002 mit einem weitgehend konstanten Bedarfsverlauf zu rechnen.
Die Produktionskapazitäten der Kartondivision konnten im 1. Quartal 2002 aufgrund einer deutlichen Ausweitung des außereuropäischen Absatzes und der besser als erwarteten Nachfragesituation in Europa nahezu voll ausgelastet werden. Bei stabilen Kartonpreisen in Europa ist der durchschnittliche Verkaufspreis infolge des gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkenen Preisniveaus auf den Überseemärkten spürbar zurückgegangen. Die Packagingdivision verzeichnete eine anhaltend stabile Geschäftsentwicklung. Insgesamt konnte im ersten Quartal 2002 ein Periodenergebnis über den Erwartungen, jedoch unter dem Rekordwert des Vorjahres erzielt werden.
Der bisher für das 3. Quartal 2002 erwartete Anstieg der Altpapierpreise hat sich aufgrund der gestiegenen Nachfrage bereits bei den Abschlüssen für April manifestiert. Daher kann aus heutiger Sicht eine Kartonpreiserhöhung im 2. Quartal 2002 nicht ausgeschlossen werden.
Der Auftragsstand der Kartondivision befand sich Mitte April mit rund 100.000 Tonnen (April 2001: rund 40.000 Tonnen) auf einem zufriedenstellenden Niveau.
Trotz guter Auslastungserwartung in beiden Divisionen wird das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2002 insbesondere infolge der niedrigen Ergiebigkeit des Überseegeschäftes und des Wegfalls von Einmalerträgen unter dem Rekordwert des Vorjahres erwartet.
Die Mayr-Melnhof Gruppe wird den Expansionskurs in den Bereichen Karton und Packaging konsequent fortsetzen.
Nächster Termin:
13. Mai 2002 Ergebnisse zum 1. Quartal 2002
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Mag. Stephan Werba, Investor Relations, Mayr-Melnhof Karton AG, Brahmsplatz 6, A-1041 Wien Tel.: (+43/1) 50136, Fax: (+43/1) 50136 – 1195 e-mail: investor.relations@mm-karton.com , Website: http://www.mayr-melnhof.com
